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Apistogramma sp.

Seit Herbst 2017 wird erstmals ein neuer Apistogramma aus Peru angeboten; man weiß weder den genauen Fundort noch sind die exakten Parameter seines Habitats bekannt. Man nimmt an, dass er in der Grenzregion von Peru/Brasilien im Einzugsgebiet des Amazonas zu hause ist, speziell in Klarwasserbächen mit Schwarzwasseranteil. Aber das sind momentan nur Vermutungen. Ebenso fehlt demzufolge eine wissenschaftliche Beschreibung der neuen Art.

Der Name, unter dem die Fische im Großhandel aufgetaucht sind, lautet vorläufig Apistogramma sp. “Marandu”, laut dem Exporteur in Peru.

Von der Körperform, der Größe und der Zeichnung her ähneln die Tiere Ap. sp. putumayo oder Ap. playayacu. Sie machen auch einen sehr friedlichen Eindruck, trotz oder gerade wegen ihrer Körpergröße. Die Zeichnung ist sehr markant und wechselt stimmungsabhängig. 

Nach zweimonatigem Zaudern entschloss ich mich trotz des horrenden Preises zum Kauf von fünf Tieren. Diese haben sich seit Anfang 2018 in zwei 90-l-Becken hervorragend eingelebt und in beiden bereits Nachkommen gezeugt. Wenn diese sich gut entwickeln, denke ich, dass ich Nachzuchten ab Juni 2018 an Interessenten abgeben kann.